Neujahrsempfang der mittelständischen Wirtschaft
Erfolgreich in das neue Jahr 2012
![]() |
Am Montag, den 23. Januar, luden Die Familienunternehmer – ASU bereits zum 10. Mal zum Neujahrempfang in das Nürnberger Convention Center. Gemeinsam mit Gästen aus Politik und Medien schworen sich die bestimmenden Wirtschaftköpfe der Metropolregion auf das Jahr 2012 ein. Die Besucher erwartete ein von verhaltenem Optimismus geprägter Abend voller Ideen und Inspirationen, aber auch Kritik. Und ein literarisch angehauchter Appell.
![]() | |
| Dr. Veit Walthelm prognostiziert ein konjunkturell gutes Jahr 2012. | |
Unter dem Strich ein gutes Jahr
Mit viel Optimismus sprach Dr. Veit Walthelm, Vorsitzender des vbw, die einleitenden Worte des Neujahrsempfangs. Die Wirtschaftsregion ist "stark genug", sich den kommenden Herausforderungen erfolgreich entgegen zu stellen. Mittelfranken ist "attraktiv, leistungsorientiert und verfügt über eine moderne Infrastruktur." Trotz des mutmachenden Fazits warnte der Experte vor einem steigenden "Innovations- und Kostendruck", "großen Beschäftigungslücken" oder der "nicht abzuschätzenden Auswirkungen" einer Energiewende. Die mittelständischen Unternehmen sind gefordert, wollen sie weiterhin "eine gute Rolle spielen".
Stärke beweisen
Dr. Michael Fraas, Stadtrat und Schirmherr der Veranstaltung, hielt ein euphorisches, gleichzeitig aber auch nachdenklich machendes Grußwort. Trotz "weltweiter Probleme" wurde aus "den vergangenen Krisen gelernt" und die Metropolregion ist "effizienter und moderner" geworden. Trotz des Lobes kritisierte der Experte die Kurzsichtigkeit vieler Menschen, die den
![]() | |
| Dr. Michael Fraas schwärmt von der Metropolregion, warnt jedoch vor Kurzsichtigkeit. | |
Spitzenplatz Mittelfrankens in Zukunft gefährden könnten. Es darf sich nicht ausgeruht werden, selbst wenn 2012 "ein Jahr mit großen Unsicherheiten" werden sollte.
Nachhaltigkeit mit Dr. Oetker
„Mit dem Faust in der Tasche – heute Verantwortung für die Zukunft übernehmen“, hieß der rätselhaft klingende Titel des Gastvortrages. Dr. August Oetker, das prägende Gesicht der Dr. August Oetker KG, ließ dann allerdings wenig im Dunkeln und richtete klare Worte an seine Zuhörer. Das Thema „nachhaltiger Konsum“ ist in der modernen Mediengesellschaft zwar überall präsent, auf Interesse stößt es jedoch bei den Wenigsten. Ganz im Gegenteil, ein Großteil erkennt den "Ernst der menschlichen Lage nicht!" Oetker appellierte an die Vernunft und forderte ein verbessertes, die sozialen Schichten durchdringendes, Bildungsniveau. Menschen brauchen Orientierung und es ist zwingend notwendig, "Wissen zielgruppengerecht verständlich aufzubereiten". Hierfür sieht der erfolgreiche Unternehmer besonders die mittelständischen Unternehmen geeignet. Immerhin wissen diese „sinnvoll mit knappen Ressourcen umzugehen.“ Am Ende des nachdenklich stimmenden Vortrags wurde der „Faust“ im Titel geklärt und der Redner zitierte eine Passage aus Goethes Drama. Das Thema des Zitats: Es muss gehandelt werden.
![]() |
| Dr. August Oetker forderte in seinem abschließenden Gastvortrag ein verbessertes, die sozialen Schichten durchdringendes, Bildungsniveau. |
![]() |
Offizielle Homepage DIE FAMILIENUNTERNEHMER – ASU |
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
![]() |
Ein Jahr ist es nun her, seit sich das tunesische Volk gegen ihren Herrscher erhob und damit eine Revolution in der arabischen Welt auslöste.
![]() |
Es ist die größte Ausstellung über Albrecht Dürer seit 40 Jahren. Und dies in der Stadt, in welcher der Ausnahmekünstler zum Maler von Weltformat reifte.
![]() |
In stilvollem Ambiente feierte der erfolgreiche Nürnberger Marketing-Club sein 50-jähriges Bestehen und bot fachliche Beiträge und gute Unterhaltung.









