Elvira Bach und Stefan Szczesny
Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Voigt
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Der Dialog steht im Mittelpunkt. Der Dialog zwischen scharfen Frauenbeinen und wilden Blumen, zwischen pulsierendem sinnlichen Leben und archaisch wirkenden Frauenkörpern. Elvira Bach und Stefan Szczesny gehören zu den bekanntesten zeitgenössischen Künstlern. Ihre Bilder sind laut, direkt, ausdruckstark – und verblüffend synchron, wie die Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Voigt beweist.
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| Laut, direkt, ausdruckstark: Die Bilder von Elvira Bach und Stefan Szczesny haben viele Gemeinsamkeiten. | |
Erwachsene „Junge Wilde“
„Der Dialog der Bilder ist das Spannende“, sagt Elvira Bach. Seit 1982 verbindet die Künstlerin mit ihrem Pendant Stefan Szczesny eine intensive Freundschaft: menschlich, künstlerisch, emotional. In der Galerie Voigt finden die Werke der beiden ehemaligen „Jungen Wilden“ nun spektakulär zusammen. Weltweit ist es die erst zweite Gemeinschaftsausstellung der Künstler überhaupt. Und für die Besucher eine ganz besondere.
Individuelle Symbiose
„Unsere Ausstellung verzichtet bewusst auf Namensschilder“, erklärt Christiane Wolf Di Cecca von der Galerie Voigt. Die Arbeiten von Bach und Szczesny hängen daher nicht getrennt, sondern direkt nebeneinander: „Auf diese Weise treten die Gemeinsamkeiten, wie der malerische Stil, ein schwungvoller expressiver Pinselstrich und die kräftige Farbigkeit, hervor. Aber auch der individuelle Stil lässt sich viel eindrucksvoller nachvollziehen“, so Wolf die Cecca.
Individuelle Ausdrucksstärke
Welche Bilder zu welchem Künstler gehören, erkennt der Besucher schnell. Denn trotz vieler Berührungspunkte verfügen die Kunstwerke über individuelle Ausdrucksstärke: Bei Stefan Szczesny, 1951 in München geboren und wohnhaft in Saint Tropez, sind starke Einflüsse der Entstehungsorte sichtbar: Das Licht des Südens, Sonne, Hitze, Heiterkeit und pulsierendes Leben. „Seine Kunst ist die direkte Umsetzung des subjektiven Erlebens“, erklärt Christiane Wolf Di Cecca.
Weibliche Dominanz?
Elvira Bach setzt in ihren Werken auf das Alltägliche. Im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens der Berlinerin steht die Malerei selbst – im Zentrum der Motive stehen Frauen: Egal ob als femme fatal mit roten Stöckelschuhen, als Hausfrau, die eine Kartoffel schält oder als Mutter, die ihr Kind auf den Armen wiegt. Für Christiane Wolf Di Cecca von der Galerie Voigt schöpft Elvira Bach „aus Urbildern des „Ewig-Weiblichen“ und evoziert Bilder von antiken Göttinnen, schönen Musen und tanzenden Hexen.“
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| Elvira Bach und Stefan Szczesny gehören zu den bekanntesten zeitgenössischen Künstlern. Die Galerie Voigt präsentiert beide in einer Gemeinschaftsausstellung. |
Ungewohnte Einblicke
Für die Besucher bietet diese Gemeinschaftsausstellung ungewohnte Einblicke: Einblicke in das Schaffen zweier Künstler, die ihren Malstil über die Jahre nicht nur erhalten, sondern weiter verfeinert haben.
Bunt, laut, direkt. Die Werke von Elvira Bach und Stefan Szczesny sind gleichzeitig dekorativ und tiefsinnig. Die Ausstellung in der Galerie Voigt zeigt die enge Verbindung der beiden bekannten zeitgenössischen Künstler in ihren Bildern. Die Besucher der Vernissage waren fasziniert und nutzten die Gelegenheit zum privaten Austausch. Zu sehen sind die Bilder in der Galerie Voigt noch bis zum 28. März 2010.
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| Rund 100 Exponate der beiden Künstler erwarten die Besucher in der Galerie Voigt. |
Hier gehts zu den Bildern der Vernissage
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Elvira Bach und Stefan Szczesny in der Galerie Voigt |
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