Udo Feser feierte 80. Geburtstag
Doppelter Grund zur Freude
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Dieser Mann hat wahrlich Benzin im Blut. Udo Feser, Seniorchef der Feser-Graf-Gruppe, ist 80 geworden und feierte seinen runden Geburtstag an einem ganz besonderen Ort in Schwabach – im eigenen Museum, zwischen alten Fahrzeugen, aber mit einer ewig jungen Leidenschaft. Der Autoenthusiast ließ es sich nicht nehmen, rund 70 geladene Wegbegleiter und Freunde auf einen Streifzug durch die historische, mobile Feser-Familien-Vergangenheit mit zu nehmen. Musikalisch untermalt wurden die Feierlichkeiten von den Klängen der Old Dixie Bones.
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| Unter anderem war Thomas Frank, der Leiter der Audi Traditionsabteilung, unter den Gästen. | |
Unvergleichliche Erfolgsgeschichte
Udo Feser wurde am 6. Februar 1932 in Bernburg an der Saale als Sohn eines Kfz-Meisters geboren. Das Interesse an Autos wurde ihm somit buchstäblich in die Wiege gelegt und führte zu einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker in Osnabrück. Hiernach verschlug es den Bernburger nach Ingolstadt zur Auto-Union, wo er unter anderem erfolgreich Motorradrennen fuhr. Seine Zeit in Ingolstadt bezeichnet Udo Feser rückblickend „als schönste, sorgenfreiste Zeit“ seines Lebens. Ende der 50 Jahre des letzten Jahrhunderts folgte er seinem Vater Walter Feser nach Schwabach und eröffnete 1960 den VW-Betrieb in der Limbacher Straße. Udo Feser und Schwabach - eine feste und emotionale Verbindung. Hiervon zeugt im Museum vor allem der mit Blattgold überzogene "halbe" VW Käfer, der in der Eingangshalle hängt. Der leidenschaftliche Auto-Narr hat sich die alte Goldschlägerstadt symbolisch in sein persönliches Refugium geholt.
Erfolgsmodell Feser-Graf-Gruppe
Udo Fesers Sohn Uwe blickte stolz auf die großen Erfolge seines Vaters zurück und gab den Gästen, darunter der Generalsekretär des VW-Konzerns Wendelin Göbel und der Leiter der Audi Traditionsabteilung Thomas Frank, einen interessanten Einblick in die Unternehmenshistorie. Gegenwärtig hat sich der einstige Familienbetrieb zu einem beeindruckenden Unternehmen entwickelt und vor allem die Bildung der Feser-Graf-Gruppe im Jahr 2000 entpuppte sich als einzigartiges Erfolgsmodell. Die Unternehmensgruppe mit dem Kleeblatt als Markenzeichen beherrscht mittlerweile 25 Autohäuser mit den Marken VW, Audi, Skoda, Seat und Lamborghini. Im beschaulichen mittelfränkischen Ort Schwabach wurde ein Konzern geformt, der gegenwärtig rund 1.400 Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro im letzten Jahr verbuchen konnte.
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| Wendelin Göbel, Generalsekretär des VW-Konzerns, kam geradewegs aus China, um mit Udo Feser seinen runden Geburtstag zu feiern. |
„Feser-Tradition“
„Feser-Tradition“, so heißt das private Familienmuseum, in dem auf drei Etagen rund 70 Autos und Motorräder ihren Platz gefunden haben. Udo Feser hatte die Idee, die in den vielen Autohäusern verteilten Klassiker an einen Ort zusammen zu ziehen. Die „uneinbringlichen Werte der Fahrzeuge als Kulturgut“ stehen nun in einer alten, renovierten Schraubenfabrik, die nach knapp zwölfmonatiger Umbauzeit endlich die Tore öffnete. Die Wände der ehrwürdigen Hallen zieren neben dem VW Käfer zahlreiche Bilder, Pokale oder andere Erinnerungsstücke, welche die ereignisreiche Familiengeschichte seit dem Jahr 1929 nacherzählen. Diese „Stätte der Begegnung“ ist vorerst nicht für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich und dient als Ort für Tagungen oder Kundenpräsentationen. Familie Feser arbeitet jedoch daran, dass „das Museum eine Familienstiftung wird.“
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Offizielle Homepage Feser-Graf-Gruppe |
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