Garia
Die Neuerfindung des Golfcar(t)s
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Nicht Cart oder Buggy, sondern Golfcar: Der Garia bietet nach automobilen Vorgaben auf dem Golfplatz Komfort und Fahrvergnügen. Insgesamt richtet sich das Konzept an Luxus-Resorts, Golfclubs und Netzwerke, die ein Elektroauto auch außerhalb des Golfplatzes für Kurzstrecken nutzen möchten.
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| Die Box im Armaturenbrett kann mit Kühlfunktion gewählt werden. | |
Funktionalität & Ästhetik
Vier Jahre Entwicklungszeit brauchte das finnische Unternehmen Garia, um ein modernes und dynamisches Golfauto zu bauen. Dabei hatte das Team um Leiter Søren Bak, Designer Anders Llynge und Leif Nyholm genaue Vorstellungen. Sie entwarfen ein funktionales und ästhetisches Design, das einheitliche Längen-, Seiten- und Höhenmaße berücksichtigt.
Die Linienführung des Daches, das sich öffnen lässt, verläuft in einem stromlinienförmigen Bogen. Der gleiche Radius wiederholt sich auf den hinteren Kotflügeln. Dadurch wirken Linien, Kanten und Rundungen harmonisch aufeinander abgestimmt und ergeben ein Spiel aus Licht und Schatten.
Interieur
Die Sitzbank des Garia-Golfcars aus handgesteppten Sportsitzen lässt sich im Abstand zu den Pedalen auf die benötigte Beinlänge einstellen. An nass-kalten Tagen ist die Windschutzscheibe aus Autoglas optional beheizbar und eine spezielle Beschichtung auf Boden und Pedalen verhindert ein Ausrutschen. Beim Blick über das kleine sportliche Lenkrad aus Leder erscheinen Geschwindigkeitsanzeige, Kilometer- und Batteriestand sowie die Uhrzeit übersichtlich auf den Armaturen.
Als Stauraum können Golfer den Platz unter den Sitzen und der Motorhaube nutzen. Die Schläger sind durch die schräg aufgeschnallten Taschen leicht zugänglich. Abends macht ein Innenlicht den Score lesbar und integrierte Scheinwerfer zeigen Spätheimkehrern den Weg.
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| Die farbigen Anzeigen auf den Armaturen erscheinen groß und übersichtlich. |
Technische Sicherheiten
Der Garia ist das erste Golfauto, das ein Automobilhersteller baut und komplett nach automobilen Gesichtspunkten hergestellt wird. Dazu gehören die Einzelradaufhängung und Stoßdämpfer, die Boden-Unebenheiten ausgleichen. Für angenehmes Fahren sorgen außerdem eine direkte Lenkung und das sanfte Anfahren.
Stellt man den Garia am Hang ab, entfällt das anstrengende Herunterdrücken der üblichen Feststellbremse. Stattdessen geben hydraulische Scheibenbremsen Sicherheit, die automatisch bei jedem Abstellen aktiv wird. Gegen Aufpreis erfüllt der finnische Autobauer Velmet nicht nur diese technischen Qualitätsansprüche, sondern ermöglicht auch jede Sonderlackierung und individuelle Maßanfertigungen.
Fahrvergnügen über den Golfplatz hinaus
Zur optionalen Ausstattung gehören beim Garia die Kühlbox im Armaturenbrett, die Front- und Heckleuchten mit Abblend- und Fernlicht sowie ein Fahrtrichtungsanzeiger. In der straßentauglichen Variante wird das Golfauto zusätzlich mit Sicherheitsgurten und Seitenspiegeln ausgerüstet. Der Aktionsradius der Batterien reicht bei einer Ladedauer von sechs Stunden für 50 Kilometer. Bei einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h ist der drei KW-Motor abgeregelt. Ein 100-Loch-Marathon könnte somit problemlos fahrend bestritten werden.
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| Schickes Design und hochwertige Materialien: Das Garia-Golfcar sorgt für Komfort und Fahrvergnügen auf dem Platz. |
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Offizielle Homepage von Garia (englisch) |
Text: Stella Herbeck






