Der neue Porsche Boxster im Kurzcheck
Erste Ausfahrt auf historischem Boden
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| So schön hätte es sein können: Der neue Porsche Boxster auf Sizilien. | |
Sizilien im Januar 2009. Sintflutartig stürzen Regenbäche über die engen Straßen der italienischen Mittelmeerinsel. Dicke Wolken verhüllen die steil aufsteigenden Bergmassive: Hier, vor einer düster beeindruckenden schwarzgrauen Wolken-Kulisse und auf historischem und äußerst erfolgreichem Terrain (bei der legendären Targa Florio holte Porsche insgesamt elf Gesamtsiege) präsentierten die Schwaben den neuen Boxster – bei strömenden Regen.
Dunkle Wolken und trübe Aussichten?
Das schlechte Wetter passt irgendwie zur aktuellen Situation mit ihren vielen Fragen und der ungewissen Zukunft. Doch nicht nur wir Menschen wachsen bekanntlich mit unseren Aufgaben. Und so konnte der neue Boxster bei seiner Fahrvorführung auf Sizilien bei den Fahrern zwar keine Roadster-Gefühle wecken: Dafür bewies der reinrassige Sportwagen aber eindrucksvoll seine Alltagstauglichkeit.
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| „Das Gute noch besser machen“. Porsche Ziel ist mit dem Boxster wahr geworden. | |
Seit mittlerweile zwölf Jahren schreibt der Boxster Erfolgsgeschichte. Die Modellreihe hatte maßgeblichen Anteil am Porsche-Wachstumskurs der vergangenen Jahre. Das neue Modell will daran anknüpfen: „Das Gute noch besser zu machen“ war laut Hans-Jürgen Wöhler, Leiter der Baureihe, daher bei der Entwicklung das vorrangige Ziel.
Ein athletischer Asket
Porsche präsentiert den neuen Roadster als „Athlet in punkto Dynamik und Asket im Verbrauch“. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Das neue Basistriebwerk mit 2,9 Liter Hubraum leistet jetzt 255 PS (188 kW) bei 6.400/min, ein Plus von zehn PS gegenüber dem Vorgängermodell. Der Sechszylinder im Boxster S entwickelt dank Benzin-Direkteinspritzung sogar 15 PS mehr als bisher und kommt jetzt auf 310 PS (228 kW) bei ebenfalls 6.400/min. Gleichzeitig sinkt laut Porsche der Verbrauch: Beim Boxster S mit dem neuen Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) um 16 Prozent auf 9,2 Liter je 100 Kilometer. Das Basismodell bleibt mit PDK sogar unter der Neun-Liter-Marke: 8,9 Liter auf 100 Kilometer. Das sind elf Prozent weniger als bisher.
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Wie sich der neue Boxster fährt, erfahren Sie hier: |





