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Range Rover Sport im Test

Kleiner "Großer"

Range Rover Sport
Der Range Rover Sport basiert auf der Plattform des Land Rover Discovery, wird jedoch unter der Bezeichnung Range Rover vertrieben und soll eine eher sportlich orientierte Käuferschicht ansprechen. Wir fuhren für unseren Fahrbericht die Modellgeneration 2011 mit einem 245 PS starken Dieselmotor und 3,0 Liter Hubraum. Für das Modelljahr 2012 wurde der sportliche Geländewagen nochmal verbessert, aus den sechs Gängen der Automatik wurden acht und man spendierte ein paar Pferdestärken zusätzlich.
Polarisierendes Design
Die äußere Hülle des Range Rover Sport polarisiert und verbindet Tradition mit Moderne. So bannt das Fahrzeug Geländewagenpuristen einerseits durch sein klassisches Design, kantige Linien und klar gezeichnete Flächen. Andererseits werden durch eine neu gestaltete Front oder den charakteristischen LED-Scheinwerfern auch Käufer angesprochen, die eher im sportlichen SUV-Segment zu Hause sein dürften. Im Innenraum überzeugte uns der Range Rover Sport durch ein großes Platzangebot und ein qualitativ hochwertiges Interieur. Einzig Plastik-Bedienelemente im Billig-Look störten den sonst sehr überzeugenden Eindruck.
Range Rover Sport
Der Range Rover Sport trägt die Bezeichnung "Sport" nicht zu Unrecht.
Antriebsstarker Dieselmotor
Der Range Rover Sport trägt die Bezeichnung „Sport“ nicht zu Unrecht, denn der Diesel präsentiert sich als ein durchzugsstarker Sechszylinder-Motor. Als verantwortlich für diesen Kraftquell zeigt sich das Turbosystem mit zwei unterschiedlich großen Turboladern. Diese ermöglichen ein verblüffend hohes Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich, so dass das berühmt-berüchtigte Turboloch kaum auffällt. Zusätzlich kommen aber auch Freunde des Offroadens auf ihre Kosten, denn der Range Rover Sport verfügt serienmäßig über das Terrain-Response-System, einem Allradantrieb, der manuell an verschiedene Untergründe und Wetterlagen angepasst werden kann.
Das Benzin – Leistungs-Verhältnis
Weniger erfreulich zeigt sich das Benzin-Leistungs-Verhältnis, denn der von Range Rover vorgegebene Durchschnittsverbrauch von 9,2 Litern auf Hundert Kilometern wurde sehr optimistisch angesetzt. In unserem Test erreichten wir diese Vorgabe nicht mal annähernd und wir können von einem Durchschnittsdurst von knapp 14 Litern berichten. Dieser Wert ist hoch, für einen rund 2,6 Tonnen schweren SUV aber ein gerade noch akzeptabler Wert.
Range Rover Sport
Der Land Rover Sport vermischt Tradition und Sportlichkeit.
Individueller Sportler
Die 6-Stufen-Automatik schaltet sanft und komfortabel. Zusammen mit der angebotenen Luftfederung wird damit ein angenehmes Fortkommen möglich. Schon hier merkt man aber: Der Range Rover Sport ist straff ausgelegt und möchte schon mal sportlich gefahren werden.  
Fazit
Der Range Rover Sport verspricht Sportlichkeit, verpackt in das Äußere eines Geländewagens. Und ohne Frage, hier handelt es sich um ein charismatisches Fahrzeug, das als dynamisch-komfortables SUV ebenso funktioniert, wie als traditioneller Geländewagen. Nur der etwas zu hohe Verbrauch hat den positiven Eindruck des "alten" Range Rover Sport ein wenig geschmälert. Wir sind jedenfalls gespannt, wie sich die neue 8-Gang-Automatik auf den Benzinverbrauch auswirkt.
Eckdaten
Range Rover Sport 3.0 TDV6
Motor
 
Hubraum
2.993 cm³
Max. Leistung
180 kW (245 PS) / 4.000 bei Upm
Max. Drehmoment
600 Nm
Getriebe
Sechs-Gang-Automatikgetriebe
Höchstgeschwindigkeit
200
Beschleunigung 0-100 km/h
9,3 s
Kraftstoffart
Diesel
Kraftstoffverbrauch in l/100km (lt. Herst.)
 
Innerstädtisch
11,2 Liter
Außerstädtisch
8,1 Liter
Kombiniert
9,2 Liter
Testverbrauch
13,9 Liter
CO2-Emissionen in g/km
243
Tankinhalt
84 Liter
Grundpreis
62.100 Euro
Testwagenpreis
70.500 Euro
Abmessungen
 
Länge
4.788-4.966 mm
Breite
1.928 mm
Höhe
1.784-1.974 mm
Kofferraumvolumen
958 Liter
Leergewicht
2.610 kg
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