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yesterday, today, tomorrow etc.

Jonathan A. Monk in der Kunsthalle Nürnberg

Jonathan A. Monk, yesterday, today, tomorrow etc . Seine Ausstellung in der Kunsthalle Nürnberg ist die erste umfassende Werkübersicht aus den frühen 90er Jahren bis heute, die erstmals in Deutschland ausgestellt wird. Inhaltlich greift er häufig auf Strategien und Werke von Protagonisten der konzeptuellen Kunst wie etwa John Baldessari, Robert Barry,

Bruce Naumann, Ed Ruscha, Sol LeWitt
zurück und interpretiert sie für die Gegenwart neu. Das Spektrum der von Monk verwendeten Medien ist vielseitig und reicht von Fotografie, Film und Text über Performance und Installation bis hin zu Skulptur und Video. Er wechselt mit Leichtigkeit spannungsvoll das Medium und verhindert dadurch gekonnt jegliche Kategorisierung. In seinen Arbeiten werden banale Ideen, große Kunst und die kleinen Dinge des Lebens leichthändig und ironisch miteinander verknüpft. Menschliches und Allzumenschliches entlocken dem Betrachter immer wieder ein Schmunzeln, und veranschaulichen nur allzu deutlich den britischen Humor des Künstlers.  Das Kommentieren seiner Exponate verflüchtigt sich allerdings von selbst. Auch wenn man  den Künstler an diesem Abend nur einige Augenblicke zu Gesicht bekam, so findet die durchaus ironische, menschliche und lebendige Beschreibung der Vergänglichkeit und Veränderung in seinen Werken oder den eigenen Gedanken Ausdruck.
Die Kunsthalle Nürnberg zeigt noch bis zum 5. November 2006 eine sehr gelungene Ausstellung des britischen Künstlers aus Leicester, die der Künstler im Rahmen einer seiner Werke so treffend beschreibt: „During the exibition I will try to communicate telepathically a work of art the nature of which is a series of thought that are not applicate to language or image.“
 
Hier gehts zu den Bildern der Vernissage
Kunsthalle Nürnberg
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