Galerie Ederer zeigt „Zwischen Räumen“
Der Raum als Gegenstand der Kunst
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Zum ersten Mal steht in der Galerie Ederer nicht der Mensch im Fokus der Betrachtung. Unter dem Titel „Zwischen Räumen“ greifen Anna-Maria Kursawe und Tobias Stutz das Thema Architektur auf. In ihren Bildern geht es um Orte, Räume in Räumen und ihre unterschiedliche Art der Darstellung. Still, leicht nervös und doch voll freudiger Erwartung fieberten die Nachwuchskünstler ihrer Vernissage entgegen. Knapp 50 Besucher waren 04. September 2009 in die Galerie gekommen, zu einer ganz besonderen Erlebnisreise: Zwei Künstler – ein Thema – zwei Betrachtungsweisen.
Gespann der Gegensätze
Die Bilder von Anna-Maria Kursawe lassen dem Betrachter viel Platz zum interpretieren. Nichts steht still, die Räume und Gegenstände scheinen sich zu bewegen. Sie spielt mit Farbe, Licht und architektonischen Elementen, zeigt Menschen, die beobachten.
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| Tobias Stutz stellt unscheinbare Gegenstände und Orte, wie eine Heizung oder eine Bushaltestelle in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. |
Ganz anders Tobias Stutz. Der Student der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg verzichtet komplett auf menschliche Darstellungen. Er malt realistisch, fotografisch präzise betrachtet er Räume und Gegenstände. Im Gegensatz zu Kursawe dominieren in seinen Bildern strenge, klare Linien und Konturen.
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| Plötzlich berühmt: Anna-Maria Kursawe im Gespräch mit den Besuchern. | |
Rätselnde Besucher
Stutz Realismus bereitete den geladenen Gästen viel Freude. Mit der Bildbeschreibungsliste in der Hand gingen sie den Kunstwerken auf den Grund. „Ich kenne dieses Haus. Ich glaube es ist von Kasper Hauser!“, rätselte eine Besucherin. Neugierig wurde beim Künstler nachgehakt ob man mit den Vermutungen richtig lag. Und tatsächlich. Einige Gäste errieten die Motive. „Darauf kommt es aber gar nicht an, wichtiger ist was jeder einzelne damit verbindet“, amüsierte sich Stutz.
Wunschlos Glücklich
Für den Kunstnachwuchs konnte die gut besuchte Vernissage gar nicht besser laufen. Umringt von fragenden und begeisterten Gesichtern genossen sie die plötzliche Aufmerksamkeit. „Das ist für mich wie ein Spagat. Gestern noch eine normale Angestellte und heute stehe ich als Künstlerin im Mittelpunkt“, erklärte Anna-Maria Kursawe.
Für den neutralen Betrachter bietet die Ausstellung vor allem spannende Einblicke in junge Sichtweisen eines alt bekannten Themas. Traditionelle Maltechnik trifft auf moderne Sichtweisen: Insgesamt zeigt „Zwischen Räumen“ ansprechende Arbeiten, voll persönlicher Assoziationen und lebendigen Farben.
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| Freut sich zusammen mit Tobias Stutz auszustellen, die Künstlerin Anna-Maria Kursawe. |
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Offizielle Homepage Galerie Ederer |






